Drei Tage lang versammelten sich vergangene Woche wieder alle, „die was mit Internet machen“ in Berlin zur re:publica. Der Kongress startete 2007 als Bloggertreff und diskutiert vor allem politische und gesellschaftliche Aspekte der digitalen Zukunft. Parallel findet am gleichen Ort seit 2014 die media convention statt mit Themen, bei denen es eher ums Geld verdienen geht. Äußerlich waren die Besucher kaum zu unterscheiden, das Business-Volk ließ seine Sakkos daheim und warf sich den Kapuzen-Pulli über.

Weder das eine, noch das andere trugen die RTL II-Vertreterinnen auf den Panels, zu denen sie geladen waren. Am Dienstagmorgen beschrieb Ellen Boos, Leiterin Redaktion Web & Social Media, auf dem Panel „Sprungbrett oder Aufzug? Facebook, YouTube und Instagram kreieren und begraben Stars“ die Vorteile, wenn in den Social Media professionelle Teams arbeiten – im Gegensatz zu den Einzelkämpfern, bei denen die Plattformen obendrein einzige Erlösquelle sind.

Am Nachmittag hatten alle vier MJUNIK-Mädels ihren Auftritt in einer brechend vollen Halle. Bei dem Panel „Mobile Storytelling = Snapchat? Von Follow Me Around, Takeovers und fiktionalen Inszenierungen“ ernteten sie viel Sympathie für ihre Schilderungen, wie ein Leben abläuft, das sich beinahe 24/7 auf YouTube, Instagram, Snapchat und natürlich RTL II YOU abspielt.

Am Mittwoch veranstaltete der Verlegerverband BDZV, nicht ganz zufällig zeitgleich zur re:publica, seine Tagung „Media Meets Millennials“ bei der es wieder einmal um die Frage ging, wie man die jungen Zielgruppen erreicht.

Darauf versucht u.a. eine neue Studie des Verbands Antworten zu geben. Vieles, was darin empfohlen wird, praktizieren die „RTL II News“ schon lange – zuvorderst den Ratschlag: Redet mit den jungen Leuten und hört gut zu! News-Teamleiterin Digital Tamara Lux gewährte den Zetungsmachern Einblicke.

Den Besuch der interessanten Panels mit Ellen Boos und den MJUNIK-Mädels kann man hier nachholen:

„Sprungbrett oder Aufzug? Facebook, YouTube und Instagram kreieren und begraben Stars“

„Mobile Storytelling = Snapchat? Von Follow Me Around, Takeovers und fiktionalen Inszenierungen“