Die Medientage München haben seit gefühlt zehn Jahren dasselbe Thema: digitale Disruption und wie die „alten“ Medien den Bach runtergehen. Beliebte Konstante dabei: Manager (und Ministerpräsident Markus Söder) berichten, wie ihre Kinder daheim nur noch streamen und große Augen machen, wenn ein Inhalt erst um so und so viel Uhr kommt.

Inzwischen erfährt diese Erzählung aber immer häufiger eine Variante, die ich selber aus eigener Erfahrung bestätigen kann: Dieselben Kinder lieben lineares Fernsehen, wenn sie es gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern schauen können. Das schlägt dann jeden YouTube-Kanal spielend.

Wir lernen daraus: Das Lagerfeuer (zusammen im Wohnzimmer) macht noch immer mehr Spaß als die Taschenlampe (alleine mit dem Smartphone). Dazu braucht es einfach Inhalte, die Familien und Freunde lieber zusammen als allein genießen. Es ist nicht überheblich zu sagen, dass die TV-Sender ziemlich gut darin sind, genau solche Programme zu liefern. Jeden Tag. Linear oder on demand. Oder wie es unser Geschäftsführer Andreas Bartl auf einem der Panel formulierte: „TV-Sender haben auf dem deutschen Markt ein Heimspiel. Und ein Heimspiel verliert man nicht so schnell!“ 

Was er sonst noch zu sagen hatte und wie Programmchef Tom Zwiessler den Public Value des RTLZWEI-Programms beschrieb, kann man auf unserer LinkedIn-Seite nachlesen.